Sonntag, 6. Februar 2011

Imperial College

Großartig geplant wurde am letzten Wochenende dann natürlich nichts mehr. Ausruhen hat (neben viel US-Sports gucken) schon eher geklappt und war nach den stressigen Tagen davor auch schwer nötig, da der Wochenanfang dann wieder wie gewohnt anstrengend wurde. Viel zu lesen, viel zu trainieren (auch wieder ein Extratraining) und wenig Zeit zum Schlafen :)
In gewisser Weise gabs Dienstag aber immerhin eine Belohnung. Ich war nachmittags mit Sören, Adam und Paula beim allgemeinem Seminar des Government-Departments und saß dabei neben Tom, für den ich letzte Woche das Essay geschrieben hatte. Und während der Präsentation schrieb der dann mal auf sein Blatt "I really liked your essay" und schob es zu mir rüber! Am Mittwoch stand dann nach dem kleinen Kurs mit Tom am Morgen ein erstes Einführungstreffen für den neuen Job an. Zusammen mit zwei anderen Studenten arbeite ich da für zwei Dozenten: für einen, den ich bisher nur vom Namen kenne (und den wir morgen treffen) und eben für Tom, der den Mittwochskurs gibt und Max und mich darum gebeten hatte, uns zu bewerben. Eine kurze Einführung also, kleiner Überblick übers Projekt und ein paar Aufgaben (oder eher Bitten) für uns. Tom scheint das alles eher locker zu sehen, wir wissen jetzt halt ein paar Dinge, die ihn interessieren und sollen uns nach Möglichkeit in der nächsten Zeit mal danach umsehen und ein bisschen schlau machen.
Spannender wurde es danach: das nächste Auswärtsspiel stand an. Ohne Trainer. 5 Litauer, 1 Russe, Sören und ich. Auf also nach London und zum schwer eindrucksvollen Imperial College, direkt am Hyde Park. Hinterher habe ich dann hier in der WG halt mitbekommen, dass das nach Oxford und Cambridge wohl mit DIE Prestige-/Bonzi-/Krassen-Uni schlechthin ist, aber das war eigentlich auch kaum zu übersehen und einen krasseren Kontrast zu Essex könnte man sich wohl kaum vorstellen. Von allem Prunk aber völlig unbeindruckt, legten wir los wie die Feuerwehr und hatten das Spiel (gegen das beste Team unserer Liga, im Hinspiel haben wir mit 20 verloren) relativ easy-peasy im Griff und führten durchgängig mit 12-18Punkten. Am Anfang des vierten Viertels auch noch mit 12, aber dann ging es bergab, die Litauer übernahmen zu fünft, bekamen nichts mehr gebacken und wir verloren mit 2!! Ziemlich, ziemlich bitter und da musste für die Rückfahrt natürlich erstmal eine 24er-Kiste Fosters rangeholt werden. Zitat beim zweiten Photo übrigens: "Whats so funny? We are reading...!"
Nunja, Donnerstag und Freitag die Woche dann mit Zirkeltraining und Statistikkurs etwas ruhiger ausklingen lassen, gestern (am Samstag!!) nochmal Tom getroffen um den letzten bisschen Papierkram zu erledigen und ansonsten bin ich jetzt wirklich mal etwas am Besuch-/Essay-/BA-Planen und die Bücher für zumindest das erste, nächste Essay liegen auch schon neben mir. Als Aufmunterung vor den sicherlich etwas anstrengenden nächsten Wochen wurden aber immerhin schonmal Tickets für zwei (1, 2) tolle Konzerte in den nächsten Monaten gekauft und da der Job ja nun sicher ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass da noch das eine oder andere dazukommt :)


1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

zum beispiel Shugo Tokumaru ;)