Mittwoch, 18. Mai 2011

Ostern, Dome, Stress I

Wie gehabt ein Monat Funkstille hier mal wieder und deshalb jetzt wieder eine kurze Zusammenfassung im Telegramm- und Photoalbumstil. Kurz nach dem letzten Eintrag ging es ja erstmal ab in die Osterferien wunderbarst in Frankreich Skifahren und anschließend noch ein bisschen zuhause rumbummeln und mit Johann ordentlich in der Columbiahalle abdrehen. Weil natürlich NICHTS für die Essays gemacht wurde, die kurz danach anstanden, wurden die ersten zwei Wochen hier dann extremst stressig mit (zu) vielen Nachtschichten!! Irgendwie wurde aber alles geschafft, ordentliche Noten wurden abgesahnt und als dann danach erstmal eine knappe Woche für die Erholung draufging, war plötzlich die Vorlesungszeit auch schon vorbei und hatte die Examsvorbereitungs- und (für mich) Bachelorarbeits-Zeit begonnen.
Das musste natürlich gefeiert werden und so haben Sören und ich in den letzten Wochen ein bisschen die Köche in uns entdeckt, ein paar Mal lecker Steaks gemacht und als Krönung dann sogar wunderbare Schnitzel, bei deren Zubereitung ich natürlich alle von Papa abgeguckte Expertise miteinfließen lassen konnte haha! :) Und nach all dem guten Essen war dann auch schon Dome für eine knappe Woche da. Wir waren insgesamt drei Tage in London, auf dem Plan standen: ein Konzert auf das ich mich schon eeewig gefreut hatte und das alle Überwartungen sogar noch übertraf und eines der besten überhaupt gewesen sein dürfte (siehe hier!), ein Theaterstück mit dem Lost-Hauptdarsteller und anschließendem Photo-Shooting mit ihm und natürlich die üblichen Touristenattraktionen PLUS mehrere Museen-Besuche, obwohl Dome da ursprüglich gar nicht soo scharf drauf war. An den restlichen Tagen wurde hier ein bisschen gechillert, die Uni ausgecheckt und Fish&Chips nach einem Spaziergang nach Wivenhoe verkostigt, bevor gestern früh dann nach der traditionellen Mitternachtspizza der halb 4-Bus zum Flughafen zurückgenommen wurde und ich erstmal wieder ein bisschen aufgeräumt habe.
Die nächsten Wochen werden jetzt allerdings leicht anders aussehen. Heute und morgen will ich endlich die Einleitung zur BA-Arbeit runterschreiben und danach muss wohl selbst ich langsam mit Lernen für die vier Examen ab 31.05. anfangen. Trotzdem stehen natürlich noch ein paar Konzerte an und ich will auch versuchen es mit Sören dennoch ab und an ins Gym zu schaffen. Daumendrücken kann also nicht schaden und dann schauen wir mal, wann ich hier die nächsten Zeilen zusammengetippt bekomme... Bis dannski!


Ostern, Dome, Stress II

Ostern, Dome, Stress III

Donnerstag, 14. April 2011

Osterferien I

Und wieder ist ein knapper Monat her und wieder ist eine Menge passiert - und andererseits doch nicht sooo schrecklich viel. Deshalb heute mal getreu dem Motto Bilder sagen mehr als 1000 Worte ein Fotoalbumeintrag zu dem nur (von unten nach oben) die Highlights des letzten Monats erleutert werden :)
Los ging es also mit einer langen NBA-Nacht und zwei riesigen Dominos-Pizzen bei Sören. Die knappe Woche in Deutschland war gut anstrengend und erschöpfend, aber natürlich auch interessant und zum Glück gabs am Ende ja noch mit Papa ein bisschen Sightseeing und Gourmet Salat- und Steak-Verkostigung in Xanten. Wieder zurück dann ertmal Kontrastprogramm: Kaufe zwei Colas, nimm zwei umsonst, da lässt man sich nicht zwei mal bitten haha! Es folgte eine absolute Gammelwoche mit Sören. Der konnte es sich zwar leisten, weil er keine Essays mehr schreiben muss, ich konnte es eigentlich eher nicht so, denn es stehen noch drei aus. Highlights der Woche: Ausflug nach Ipswich, wo Sören seine Versicherungsnummer beantragen musste und wir dann einen schönen Tag inklusive Friseur, Stadtbesichtigung und abschließendem Kinobesuch eingelegt haben und am Wochenende dann die dreiste Übernahme eines PC-Labs an der Uni um dort in Ruhe schön ungestört per Beamer und Leinwand College-Basketball zu gucken! :)
Danach verabschiedete sich Sören zwar auch schon, aber dafür kamen direkt Sascha und Marlen eingeflogen und aus einem Tag in London mit ihnen wurden mal eben zwei. Besonders erwähnenswert hier: das tolle Wetter, Naturkundemuseum (siehe armer Karies-TRex) und natürlich das japanische Konzert am Mittwoch. Übers Wochenende und den Anfang dieser Woche habe ich mich dann aber wirklich ernsthaft hier im Zimmer verschanzt und immerhin schonmal das erste der drei Essays runtergerissen. Nach leckeren (selbstgemachten!) Pancakes mit Adam heute früh muss jetzt langsam übers Sachenpacken für Grenoble und Berlin nachgedacht werden und dann gibts nachher noch eine Abschiedsrunde Basketball, bevor es morgen gegen 11 auf in Richtung Flughafen geht. Ein bisschen Literatur für zumindest das zweite Essay wird nun wohl auch mit im Gepäck sein müssen, aber die ein, zwei Wochen Ausruhen waren wirklich mal nötig. Frohe Osterferien also noch und bis in baldiger Bälde!




Osterferien II





Osterferien III





Samstag, 19. März 2011

Geschafft

Ein knapper Monat also ist seit dem letzten Eintrag her, deshalb jetzt mal wieder schnell eine Kurzzusammenfassung der wichtigsten Ereignisse im Telegrammstil...

- Die Basketballsaison ist jetzt so ziemlich vorbei. Seit dem letzten Blog gabs noch drei Spiele, eine knappe Auswärtsniederlage in London, einen überzeugenden Sieg hier zuhause gegen Hertfordshire (mit meinem mit Abstand besten Spiel der Saison, 38 von 40 Minuten auf dem Feld) und letzten Mittwoch noch einen richtig knappe und ärgerliche Heimniederlage gegens Kings College mit viel, viel Frust danach. Nächste Woche dürfte ich nun am Mittwoch mit Sören zusammen als die zwei Einzigen vom zweiten Team mit der ersten Mannschaft beim Derby Day (da spielen einmal im Jahr ALLE Sportteams gegeneinander) gegen unsere Erzrivalen-Uni of East Anglia antreten, aber da es ja mittlerweile erfreuliche News aus Villigst gab, werde ich das superschweren Herzens verpassen und Montag-Donnerstag ja nochmal einen kurzen NRW-Trip einlegen.

- Das zweite Uni-Trimester ist seit gestern für mich auch so ziemlich vorbei. Die drei Essays habe ich im Endeffekt wirklich so weit geschoben und verzögert, dass die letzten zwei Wochen und vor allem nochmal die letzten zwei Tage dann überhart und Schlaf quasi nicht-existent wurden, aber Dienstag wurde das zweite Essay abgegeben, Freitag früh das dritte und dann gabs Freitag direkt im Anschluss noch den EU-Test hinterher, den der Rest des Kurses Montag schreibt. Eigentlich bezüglich allen Sachen ein zumindest ordentliches Gefühl und das zweite Essay gabs dann gestern sogar schon zurück mit einer extrem erfreulichen Note :) Nächste Woche ist die letzte offizielle Uniwoche dieses Trimesters und am Freitag werde ich dann auch noch meinen Statistikkurs mitnehmen können, danach ist dann erstmal wieder ein knapper Montag frei, indem ich aber nochmal drei Essays fürs nächste Trimester werde schreiben müssen.

- Ansonsten gabs noch einen kurzen Trip nach London mit Sören um am Montag (so hart war der Essaystress halt) die Wombats live zu sehen und vorher noch eine andere gerade ziemlich gehypte Band bei einem umsonst-Konzert; beides sehr, sehr schön (siehe mein Kopf- und Fußbild). Ein, zwei Geburtstagsfeiern standen in den letzten Wochen an (siehe überhaupt nicht gestelltes Partybild unten) und wie hart ich für die Essays wirklich schuften musste, zeigt ja abschließend auch nochmal das (ebenfalls kein bisschen gestellte) Bild, bei dem der genaue Betrachter feststellen kann, dass ich es nur während einer kurzen NBA-Pause machen konnte, da ansonsten ja durchgearbeitet werden musste haha :)

Jetzt heißt es also heute schön schillln und ausruhen, vielleicht ein bisschen aufräumen, nochmal gut und lange schlafen und dann morgen Sachen packen, noch mehr ausruhen und abends wahrscheinlich mit Sören zum Beginn der NBA-Nacht treffen, bis dann um 3.20 der Bus zum Flughafen geht. Schönes Wochenende und bis danski!!

Montag, 21. Februar 2011

Mein Leben im Jet-Set

Puh, zwei ziemlich ereignisreiche Wochen sind seit dem letzten Eintrag vergangen und das kurze Zusammenfassen dürfte schwer fallen. Am Anfang und am Ende stand jedenfalls eine jeweils viel zu kurze Nacht: Sonntag vor zwei Wochen stand der SuperBowl an, die erste Halbzeit hat Adam hier noch mit mir geguckt, die zweite (und die Halbzeitshow) habe ich eiskalt alleine durchgezogen und bei dem Spiel hat es sich auch definitiv gelohnt... auch wenn es dann eben nur ca. 3Stunden vor dem Training und Vorlesung gab. Der Rest der Woche war relativ unspektakulär, da wir spielfrei hatten und alle Konzentration dem kommenden Pokalspiel galt.
Dieses habe ich ja aber verpasst (und so ging es natürlich direkt deutlichst verloren!), da es am vergangenen Dienstag ja auf einen Kurztrip nach NRW ging. Spät am Donnerstag zurückkommend, fuhr ich direkt nach London rein um Johann und Nicole zu treffen und nach einer kurzen Nacht im überaus luxuriösen Generator Hostel (das Harrods unter den Schlafmöglichkeiten in London!) stand am Freitag ein feiner Shoppingmarathon an - zum Glück hatte ich den ersten Part davon am Tag davor bereits verpasst ;) Abends dann zurück nach Colchester und Samstag dann wunderbar im krassen Regen nach Clacton ans Meer. Bei allseits bester Laune haben wir da ein bisschen gechillt und in den verschiedensten Spielhallen gezockt, bevor aufm Rückweg noch ein Abstecher in die SU Bar gemacht wurde.
Sonntag hat Nicole dann nach einem Abstecher nach Colchester noch schnell ein paar Chipstütchen gekauft (oder es zumindest versucht) und dann wurden die zwei auch schon wieder zum Bus gebracht und für mich hieß es erstmal wieder Aufräumen und Staubsaugen, bevor es dann abends eben mit Sören zu Nathan und noch einem anderen Kollegen vom Basketballteam ging um das NBA AllStar-Spiel zu sehen. Gegen halb 3 wurde noch fein Döner/Burger vom Lieferservice bestellt und seitdem habe ich mit leichten Bauchproblemen zu käpmfen. Schluss war jedenfalls kurz nach halb 5, ich habe bei Sören im Gästebett die wieder mal nur ca. 3Stunden geschlafen und dann sind wir zusammen zum Training. Danach wie gehabt Vorlesung und Treffen wegen des Studentenjobs hier und jetzt bereite ich mich gerade gemütlich mit Abendbrot und einer Karte aus Villigst auf die erste Nacht seit einer Woche in meinem Bett vor, die ich momentan ziemlich dringend nötig habe.
Konzertkarten wurden mittlerweile wie angekündigt noch ein paar weitere gekauft, der nächste Besuch ist angesagt, für den Studentenjob muss wie gesagt jetzt nach einem Monat dann doch langsam leicht ernsthaft gearbeitet werden, Mittwoch steht das nächste Auswärtsspiel in London an (nachdem wohl dieses mal ein wirklich ernsthafter Versuch unternommen werden soll, mich hier in den Absturz-Club mitzuschleifen) und ab Mittwoch/Donnerstag MUSS ich jetzt außerdem wirklich mit dem ersten von den drei bald abzugebenen Essays anfangen. Mein Leben im Jet-Set eben, keine Pausen hier, aber ich will mich mal nicht beschweren...






Sonntag, 6. Februar 2011

Imperial College

Großartig geplant wurde am letzten Wochenende dann natürlich nichts mehr. Ausruhen hat (neben viel US-Sports gucken) schon eher geklappt und war nach den stressigen Tagen davor auch schwer nötig, da der Wochenanfang dann wieder wie gewohnt anstrengend wurde. Viel zu lesen, viel zu trainieren (auch wieder ein Extratraining) und wenig Zeit zum Schlafen :)
In gewisser Weise gabs Dienstag aber immerhin eine Belohnung. Ich war nachmittags mit Sören, Adam und Paula beim allgemeinem Seminar des Government-Departments und saß dabei neben Tom, für den ich letzte Woche das Essay geschrieben hatte. Und während der Präsentation schrieb der dann mal auf sein Blatt "I really liked your essay" und schob es zu mir rüber! Am Mittwoch stand dann nach dem kleinen Kurs mit Tom am Morgen ein erstes Einführungstreffen für den neuen Job an. Zusammen mit zwei anderen Studenten arbeite ich da für zwei Dozenten: für einen, den ich bisher nur vom Namen kenne (und den wir morgen treffen) und eben für Tom, der den Mittwochskurs gibt und Max und mich darum gebeten hatte, uns zu bewerben. Eine kurze Einführung also, kleiner Überblick übers Projekt und ein paar Aufgaben (oder eher Bitten) für uns. Tom scheint das alles eher locker zu sehen, wir wissen jetzt halt ein paar Dinge, die ihn interessieren und sollen uns nach Möglichkeit in der nächsten Zeit mal danach umsehen und ein bisschen schlau machen.
Spannender wurde es danach: das nächste Auswärtsspiel stand an. Ohne Trainer. 5 Litauer, 1 Russe, Sören und ich. Auf also nach London und zum schwer eindrucksvollen Imperial College, direkt am Hyde Park. Hinterher habe ich dann hier in der WG halt mitbekommen, dass das nach Oxford und Cambridge wohl mit DIE Prestige-/Bonzi-/Krassen-Uni schlechthin ist, aber das war eigentlich auch kaum zu übersehen und einen krasseren Kontrast zu Essex könnte man sich wohl kaum vorstellen. Von allem Prunk aber völlig unbeindruckt, legten wir los wie die Feuerwehr und hatten das Spiel (gegen das beste Team unserer Liga, im Hinspiel haben wir mit 20 verloren) relativ easy-peasy im Griff und führten durchgängig mit 12-18Punkten. Am Anfang des vierten Viertels auch noch mit 12, aber dann ging es bergab, die Litauer übernahmen zu fünft, bekamen nichts mehr gebacken und wir verloren mit 2!! Ziemlich, ziemlich bitter und da musste für die Rückfahrt natürlich erstmal eine 24er-Kiste Fosters rangeholt werden. Zitat beim zweiten Photo übrigens: "Whats so funny? We are reading...!"
Nunja, Donnerstag und Freitag die Woche dann mit Zirkeltraining und Statistikkurs etwas ruhiger ausklingen lassen, gestern (am Samstag!!) nochmal Tom getroffen um den letzten bisschen Papierkram zu erledigen und ansonsten bin ich jetzt wirklich mal etwas am Besuch-/Essay-/BA-Planen und die Bücher für zumindest das erste, nächste Essay liegen auch schon neben mir. Als Aufmunterung vor den sicherlich etwas anstrengenden nächsten Wochen wurden aber immerhin schonmal Tickets für zwei (1, 2) tolle Konzerte in den nächsten Monaten gekauft und da der Job ja nun sicher ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass da noch das eine oder andere dazukommt :)


Freitag, 28. Januar 2011

Überdosis

Nach einer stressigen aber auch sehr, sehr schönen Woche hier nun also wieder eine kurze Zusammenfassung. Nach London ging es letzten Samstag dann mit Nilu. Heldenhaft hatte ich natürlich vorher noch schnell ein persisches Restaurant rausgesucht und nachdem ich sie auf den Weg dahin ein bisschen auf die Folter gespannt und eher von Restaurants gesprochen hatte, die sie nicht so mag, wär sie vor Überraschung und Freude dann fast umgefallen, als wir da waren. Auf ihre Empfehlung hin hatte ich zwei spießartige, so eingedrehte Lamm- und Hähnchenspieße; echt Spezialität wohl und extremst lecker!! Danach dann also schnell zum Konzert, das auch alle meine Erwartungen mehr als erfüllte. Ausverkauft, super Stimmung, alle Lieblingslieder gespielt und eben endlich mal live gesehen. Fotos sind eher nichts geworden, aber hier gibts ein großartiges Video, wo alles ganz gut rüberkommt (klick!). Wir standen natürlich aber unten und ich hab brav mitgeträllert. Nilu fand die Musik ganz gut, für sie stand das alles aber wohl auch viel mehr unter dem Gesichtspunkt "Erlebnis" und so kamen wir dann im Endeffekt beide ziemlich zufrieden wieder kurz vor 2 hier zuhause an.
Ab Sonntag ging dann allerdings das Arbeiten fürs Essay los und ich hatte wirklich viel, viel mehr zu tun als ich erst gedacht hätte. Dienstag habe ich dann abends bis gegen 3 durchgearbeitet, bin dann Mittwoch früh kurz nach 7 wieder aufgestanden, für ein letztes Mal Korrekturlesen und dann vorm Seminar noch schnell ausdrucken. Zum Seminar kam dann außer mir nur noch ein Engländer, der NIE was sagt und weil ich auch meinte, dass ich nichts für die Sitzung gelesen hätte, haben wirs dann abgesagt und auf nächste Woche verschoben. Trotzdem blieb ich an der Uni, da ich ab um 11 mit Sören für zwei Stunden einen Stand übernehmen musste, an dem man sich für unser SuperDuper-Streetballturnier Ende März anmelden kann. Dank Regen, Wind und viel zu niedrigen Temperaturen kam natürlich kein Mensch und wir froren ohne Ende, aber gut Spaß hatten wir trotzdem :)
Danach kurz zurück in die Quays, eineinhalb Stunden abknacken oder zumindest ruhen und dann stand ein Pokalspiel gegen ein Team an, das (je nach Lesart) ein oder zwei Ligen über uns spielt. Keine Chance also. Erste Halbzeit war dennoch recht ausgeglichen und wir nur mit 2Punkten hinten, doch im dritten Viertel haben sie dann aufgedreht und sind zweistellig in Führung gegangen. 5Minuten vor Schluss lagen sie noch mit 12Punkten vorne, doch dann starteten wir eine wirklich unglaubliche Aufholjagd, erzwangen eine Verlängerung und haben in der dann sogar knapp aber sensationell gewonnen und sind jetzt absolut überraschend im Viertelfinale!! Eines der besten Spiele, bei denen ich je dabei war und unglaublich gute Stimmung bei allen im Team. Das führte dann auch dazu, dass ich mich diesmal nicht um die obligatorische Party am Abend drücken konnte und zumindest beim Vorglühen mit am Start sein musste. Aber das passte diesmal schon und als die Anderen dann kurz vor 1 in den Club gingen, lief ich halt endlich nach Hause und in Richtung Bett! :)
Gestern dann ein sehr spaßiges und anstrengendes Zirkeltraining und heute habe ich nach dem Statistikkurs erstmal genüsslich den Lehrer-PC und Beamer benutzt um dann im Heimkino-Stil ein bisschen Australian Open live zu gucken. Die Leute, die in den PC-Raum kamen, haben sich natürlich nichts anmerken lassen haha! Danach gabs dann gerade als zweites Frühstück vier Riesen-Fertig-Pfannkuchen mit Zucker/Nutella aus der Mikrowelle und jetzt muss ich erstmal die Zuckerüberdosis bewältigen glaube ich... Es steht also ein ruhiges Wochenende an: ein bisschen Ausruhen und Schlaf wieder reinbekommen und vielleicht die nächsten Wochen planen. Bis in baldiger Bälde also und schönes Wochenende!!



Freitag, 21. Januar 2011

Welcome Back!

Schalu, Schalou seit etwas längerer Zeit mal wieder aus Essex und vielleicht zu allererst noch schnell ein mal Dankeschön an alle, die in den letzten Berlin-Tagen noch eine Email oder Sms vorbeigeschickt hatten. Da es dann doch ein bisschen stressiger wurde (vor allem der Abflugtag selbst!) als vorher gedacht, war die Zeit zum Antworten ein bisschen knapp. Angekommen bin ich jedenfalls wieder gut, auch wenn vor allem die ersten Tage Ende der letzten Woche schon ganz schön hart waren, irgendwie sogar härter als die allerersten Tage damals im Oktober: wieder das kleine Zimmer, kleine ungemütliche Bett, nicht jeden Tag in ein anderes Restaurant und vor allem statt auf dem Sofa chillen und Romane lesen wohl wieder mal "ernsthaft" arbeiten...
Zum Glück begann die Woche dann mit 4x Basketballtraining in den ersten drei Tagen! Dazu der übliche schwierige Wochenauftakt mit den drei Veranstaltungen, wo massig zu lesen ist und so war ich dann doch recht schnell wieder drin und habe mich jetzt also zum zweiten Mal wieder gut eingelebt hier :) Einige Punkte sind allerdings noch speziell erwähnenswert denke ich:
  • Gegessene Pizzen in den 8 bisherigen Tagen: 1
  • Nächte mit weniger als 5 Stunden Schlaf wegen NBA: 0
  • Endlich eine Pflanze, Palme, wie könnte es auch anders sein (wahrscheinlich leicht zu groß für das Zimmer, jedenfalls habe ich bisher noch keinen idealen Standort gefunden und da hier kaum Sonne reinkommt, bin ich sowieso mal gespannt, wie lange sie sich hält...)
  • Superhighlight: eine Teekanne! Das ist natürlich so krass, dass wohl erst beim nächsten Mal ein Foto von kommen kann :) Schön jedenfalls, auch mal mehr als eine Tasse trinken zu können.
So freue ich mich hier also auch über die kleinen Dinge :) Morgen steht nun endlich das Manic Street Preachers-Nachholkonzert in London an und während noch nicht klar ist, ob ich nun mit Nilufar oder Adam hinfahre, ist schon lange ziemlich klar, dass ich mich sehr drauf freue! Bis Mittwoch muss neben dem üblichen Lesestoff noch ein Essay irgendwie zusammengeschustert werden und ab Mittwoch geht dann auch endlich die Basketballsaison weiter! Alles perfekt getimed also und da ja nun auch die ersten Besucherplanungen anstehen, dürften die nächsten Tage und Wochen wohl sicherlich nicht langweilig werden. Bis demnächst also!