Donnerstag, 31. Januar 2008

Ganz viel lecker Gesundes!


Heute stand mein Wecker dann allerdings schon auf 6.50Uhr, fast wieder wie zu Schulzeiten. Zum Glück musste vorher Ross kurz auf Toilette, sodass ich mir wenigstens nicht vorwerfen musste, alle aufgeweckt zu haben. Also wieder schnell Essen und ab in die UBahn für eine Stunde. Weil ich dann ein bisschen früh ankam, bin ich erst noch eine Runde ums Haus gelaufen und habe mir die recht schöne Gegend angeschaut.
Dann aber rein und als erstes Umziehen :-) Wer das Bild in groß sehen will, braucht nur raufzuklicken. Dann ging die Arbeit los, ich war nicht die einzige Küchenhilfe - zwei arbeiteten bereits und was für Landesgenossen waren das wohl? POLEN! :-) Der eine konnte "My name is..." "I am from" und "I am 28 years" und der andere konnte "wash" und "finish", das war es dann aber auch wirklich. Dem ersten habe ich in den nächsten Stunden noch ein bisschen Deutsch beigebracht, den anderen konnte man wirklich total vergessen und dabei sind beide schon ungefähr ein halbes Jahr hier.
Die Arbeit ging übrigens los mit Spinatstengel entfernen, dann Spinat waschen und trocknen. Nachdem das fast vier Stunden so ging, wurde noch ein bisschen Salat sortiert, gewaschen und getrocknet und dann Kartoffeln und Zwiebeln geschält. Am Ende noch ein bisschen Geschirr abwaschen und Bodenschrubben und dann war ich nach 7 Stunden fertig. Es hätte also wesentlich anstrengender sein können, aber natürlich war ich trotzdem ganz schön kaputt. Weil der Chef dann nicht mehr da war, habe ich mich nur mit dem Chefkoch unterhalten und eigentlich hörte es sich schon so an, als ob sie mich dann nehmen würden. Der Chef kommt Montag wieder und meldet sich dann bei mir. Zurück bin ich dann zur UBahn gelaufen statt den Bus zu nehmen und habe mir dann hier gerade wieder das große KFC-Menü gegönnt, weil ich solchen Hunger hatte. Mir wurde zwar das Menü des Tages angeboten, aber das war so eklig fettig-speckiges Fleich, was ich nicht wollte.
Morgen dann also die wahrscheinlich 3-Probestunden bei dem Café. Das würde ich auf jeden Fall viel lieber machen, also hoffe ich mal, dass das bestens läuft, aber ansonsten würde diese Küchenhilfe vielleicht auch machbar sein und eventuell meldet sich ja auch noch die Bagelfactory. Ansonsten kam heute noch eine Sms von einem Vergnügunspark, sie hatten versucht mich anzurufen, aber weil ich nicht da war, soll ich sie jetzt einfach mal anrufen... Würde ich dann morgen machen, wenn beim Café was schiefläuft. Bis dahin hoffe ich aber erstmal, dass ich den Job bekomme. Weil ich da morgen schon um 7Uhr anfangen muss, wird das Aufstehen morgen wohl nochmal wesentlich früher stattfinden müssen und dementsprechend jetzt auch bald das Insbettgehen.
Gute Nacht also, kitchen-porter joni

Mittwoch, 30. Januar 2008

Schwer zu tun

Gestern nach dem Blogeintrag habe ich mich noch zum Hostel-Chef Bill getraut und ihn gefragt, ob ich nun noch eine Woche länger bleiben könnte, weil es ja nicht so aussieht, als ob ich Freitag schon Arbeit geschweige denn auch schon eine Wohnung haben werde und er meinte es sei kein Problem. Die Woche muss ich dann übrigens nicht ganz hierbleiben, man kann mit Tagesfrist ausziehen - aber ich glaube eigentlich ich werde die schon noch brauchen, auch wenn es heute ganz gut lief..
Also heute morgen in aller Frühe (9.00Uhr) bin ich hier ganz leise aufgestanden, um niemanden zu wecken, habe mir schnell meine Nutellabrote gemacht und bin los zum Treffen bei der Bagelfactory. Der Chef da war ein Inder und erklärte mir, dass sie eigentlich jemanden suchen, der die Bagels in der Zentrale (gleich um die Ecke) backt und dann vorbeibringt - das würde dann manchmal schon um 5.00Uhr losgehen, aber dafür auch um 10 oder 11Uhr aufhören, womit man dann halt auf nur 30-35 Stunden die Woche käme. Ich hab aber kurz nachgerechnet und dachte mir, dass das auch ausreichen sollte und meinte also kein Problem und wir sind dann so verblieben, dass er wieder die Frau im Office anruft (die mir den Termin gemacht hat) und diese sich dann mit mir in Verbindung setzt. Hört sich ja eigentlich ziemlich fix an, oder? Also mal sehen ob und wann ich von der guten Frau höre.
Danach dann wieder zurück ins Hostel und eigentlich wollte ich hier noch ein paar Bewerbungen schreiben, aber dann kam ein Anruf wegen einer Bewerbung von gestern und so habe ich nun morgen in Richmond (Zone 4, das ist schon ein Stück weg) um 9.00Uhr einen Probetag als Küchenhilfe - aber da halt die Bagelfactory-Sache mir nicht 100%ig sicher erschien, habe ich zugesagt. Dann noch ein bisschen ausgeruht und mit meinem Schatzi gevideochattet, bevor es losging zum Jobinterview von "Le pain quotidien" oder so :-) Da hatte ich mich ja auch als Küchenhelfer beworben aber die Frau (mit französischem Akzent) meinte sie fand mein Englisch schon am Telefon sogut und hier jetzt auch, ob ich nicht auch als Verkäufer würde arbeiten wollen. Das Gespräch hat dann wirklich auch mal länger gedauert, ich glaube eine gute halbe Stunde und war supernett und im Endeffekt habe ich da nun am Freitag einen 3-Stunden-Probeeinsatz im Bahnhof Kings Cross/St. Pancras (da meinte sie soll es auch genug und billige Wohnungen geben) und wenn ich mich nicht total blöde anstelle sollte das klappen, dann also als Verkäufer mit 40Stunden, gutem Lohn und zudem noch 5%-Servicezuschlag, den die auf alles aufschlagen und dann unter den Arbeitern aufteilen. Also danach war ich wirklich super zufrieden und ich hoffe, dass das klappt, denn es wäre doch bisher das beste und was viel besseres werde ich wohl auch kaum bekommen.
Danach bin ich dann also ganz glücklich zurück zum Hostel gelaufen, habe kurz meine Sachen ein bisschen geordnet, mir wieder eine Pizza und neue Cola geleistet und dann erstmal lecker gegessen. Danach bin ich dann nochmal los Snickers für morgen kaufen, denn ich weiß ja nicht, wielange der Probeeinsatz da dauern soll und jetzt werd ich bald schon wieder duschen und ins Bett gehen, weil ich dann morgen ja nochmal wesentlich früher als heute rausmuss.
Ein bisschen ärgere ich mich ja fast schon, da für morgen zugesagt zu haben, aber wer weiß, vielleicht läuft ja doch noch alles schief und im Ende könnte ich da landen? Also mal sehen... Schönen Abend noch, joniboni
P.S.: Achja, wie man auf den Bildern sieht, hat heute wunderschön die Sonne geschienen. Es war zwar nicht unbedingt warm, aber doch relativ angenehm - anders als wohl momentan bei Papa und den armen Wanderarbeitern, denn, was durfte ich da heute von Papa per Mail erfahren... "Bei uns jetzt Dauerregen und 6°, gefühlt wie Null. Seit gestern habe ich Unterhosen an!"

Dienstag, 29. Januar 2008

Es tut sich was...

Die Sachen haben nach dem Waschen noch wunderbar gepasst, und so sehe ich heute noch immer so aus, wie am Abreisetag (höchstens die Haare sind vielleicht mittlerweile ein bisschen länger), vielleicht schaff ichs ja demnächst auch mal ein Selbstauslöserfoto zu machen ;-)
Gestern morgen war hier alles total vernebelt und es war extrem kalt, wie man vielleicht auch auf den Fotos erahnen kann. Trotzdem habe ich mich wacker zum Bunac-Office durchgeschlagen und habe dann dort also stundenlang Online-Formulare für Madame Tussauds und Co ausgefüllt und mich außerdem noch bei ein paar Kinos hier beworben, mal sehen ob davon irgendwas zurückkommt.
Abends standen dann erst mit Anna und danach endlich auch mal mit Mutti+Hansel den zwei Grimassenschneidern Videochats auf dem Programm, bevor ich dann schlussendlich mal mein Buch durchgelesen habe. Außerdem habe ich mir mal ein Pizza geleistet und den Ofen hier ausprobiert und für gut befunden.
Heute morgen bin ich dann zuerst zum wahrscheinlich letzten Recruitment Center, bei denen aber angeblich pro Woche bis zu 1000 Bewerbungen eingehen (!) und habe da ein Formular und ein Lebenslauf gelassen, bevor ich weiter bin zur Bank um meine Karten und meine internationale Bankverbindung abzuholen (Pins werden Ende der Woche zugeschickt) und dann von da zu Bunac (unterwegs habe ich noch einen Lebenslauf in einem Salatgeschäft gelassen (das wäre doch DAS Passenste für mich)), wo ich mal wieder ein paar Kellner-/Küchenhelfer-Bewerbungen losgeschickt habe. Auf eine gabs eine schnelle Antwort und ich bin gleich zum Vorstellungsgespräch, das ganz gut lief. Bis Donnerstag haben sie aber noch welche, und danach kriege ich eventuell Bescheid.
Anschließend gings dann zur Bagelfactory mal fragen, wie es nun aussieht und die Frau schien sich sogar noch an mich zu erinnern, entschuldigte sich und gab mir für morgen um 10.30Uhr einen Termin bei einer Filiale, die momentan jemanden sucht. Als ich dann von dort wieder zurück zum Hostel gefahren war, kam auch direkt noch ein Anruf für ein Vorstellungsgespräch morgen um 16Uhr in einem Café als Küchenhelfer.
Nun habe ich mir gerade wieder eine Pizza geholt und für morgen früh schonmal ein paar Brötchen, werde also gleich Essen und dann Duschen und mal etwas früher schlafen gehen, damit ich für morgen gut gerüstet bin. Gegen Daumendrücken hätte ich auch nichts einzuwenden und vielleicht klappt ja dann dochmal was - aber selbst wenn nicht, immerhin macht es ja dann trotzdem ein bisschen Mut... Schönen Abend also noch, joni



Sonntag, 27. Januar 2008

Eine Woche...

...bin ich nun also schon hier und wenn ich auch noch keinen Job habe, eigentlich doch recht zufrieden mit dem was ich geschafft habe, da nun gerade ein sehr angenehmes Wochenende zuende geht.

Gestern habe ich erstmal lange ausgeschlafen, nachdem ich in der Nacht davor das kabellose Internet, das hier wirklich wunderbar funktioniert gleich einmal ausgenutzt habe, um mal wieder ein bisschen Basketball live zu gucken (außerdem kann ich deshalb jetzt auch endlich mal ein paar Bilder hier reinstellen, deshalb gibts jetzt auch welche von der ersten Woche und dem ersten Hostel). Danach habe ich mich mit ein bisschen Essen und Trinken eingedeckt, bin ein bisschen spTazieren gegangen und habe dann am Abend erst lange mit Anna Webcam und Headset ausprobiert um dann danach noch mit Mutti und anschließend sogar Papa zu telefonieren, der mitten in der chinesischen Nacht eine Pinkelpause genutzt hat, um mal kurz durchzuklingeln. Danach dann nochmal ein bisschen Basketball und wieder laaaange schlafen.

Heute morgen habe ich dann meinen leckeren Einkauf von gestern (bei der Preissenkung konnte ich einfach nicht wiederstehen) verkostigt und für gut befunden (zur Belustigung mehrere anwesender Amerikaner, die Nutella+Brot anscheinend unglaublich lustig finden!) und dann einen diesmal längeren Ausflug gemacht, erst nach Camden Town und dann von da zum Piccadilly Circus. Dabei schön in ein paar Bücher- und Musikläden gestöbert und einfach einen ganz angenehmen Nachmittag gehabt. Hier wieder angekommen dann nochmal ein längeres Gespräch mit Anna und zum krönenden Abschluss des Tages dann wieder mal ein Basketballspiel, begleitet von meiner zweiten und letzten 5-Minuten-Terrine.
Danach habe ich mich dann mal an die Waschmaschine getraut, die hier allerdings komplett anders beschriftet ist als zuhause. Anbekommen habe ich sie aber erstmal und gleich hole ich die letzten Sachen aus dem Trockner und bin dann mal gespannt, ob mir morgen alles noch halbwegs passt :-)

Außer Anziehsachen anprobieren, will ich morgen noch zu einem weiteren Recruitment-Center, bei Bunac noch ein paar Fragen stellen und mich bei Freizeit- und Vergnügungsparks bewerben, volles Programm sozusagen.
Bis denndann also, joni

P.S.: Man entschuldige die merkwürdige Formatierung, aber irgendwie ist das hier alles gerade nicht so ganz einfach... vielleicht lerne ichs ja noch :-)

Freitag, 25. Januar 2008

Taxi, Taxi!

Bewerbungen habe ich gestern abend dann zwar nicht mehr verschickt, bin aber dafuer noch zum Recruitment Center von der BagelFactory gefahren und ich denke eigentlich, dass sich das gelohnt hat. Ich habe erst einen Fragebogen ausgefuellt, dann meinen Lebenslauf mit abgegeben und dann hatte ich noch ein Gespraech, indem ich mich eigentlich auch ganz gut geschlagen habe. Die Frau meinte auch, dass sie eine Menge offene Stellen haben und dass sie so bald wie moeglich wieder auf mich zurueckkommen wuerde, also mal sehen, was daraus wird. Bisher habe ich aber weder von ihr noch was von dem Kuechenhelferjob was gehoert...
Danach habe ich mir zum Abendbrot dann mal zwei leckere Broetchen und einen Sesamring gegoennt - welch Luxus! Ausserdem kam ein netter englischer Rentner ins Zimmer und beschwerte sich, dass es ihm zu laut sei. Mit dem habe ich bestimmt fast eine Stunde geredet (immer mehr Auslaender hier, England wird unsicher, die integrieren sich nicht...) und er hat im Endeffekt nach mehreren Gaengen zur Rezeption ein anderes Zimmer bekommen. Dann kamen meine neuseelaendischen Freunde und die essen noch weniger als ich! Meistens essen sie ueberhaupt kein Abendbrot meinten sie, und gestern haben sie sich zur Feier des Tages eine Suppe (!!!) geleistet; aber angeblich soll die echt lecker gewesen sein :-)
Zu meiner Feier des Tages gabs dann noch ein paar Telefonate: Erst mit Hansel, dann mit Gabi und schlussendlich mit Jakob, der erst eine 0 zu wenig gewaehlt hatte und deshalb in Kloppenburg gelandet war :-)
Die Nacht ging dann eigentlich und an den Griechen habe ich mich wohl einfach schon halbwegs gewoehnt. Heute morgen dann nur noch fruehstuecken, Zaehne putzen, Sachen packen und los mit der Ubahn zum Bunac-Hostel. Und das ist vielleicht ein verrueckter Ort. Der Chef (Bill) meinte auch zu mir, dass viele da einfach leben bleiben auch wenn sie einen Job haben und sich deshalb alle kennen, aber es auch dementsprechend unordentlich ist (und das ist es wirklich). Erst war ich in einer Lounge mit grossem Fernseher und Computer, dann hat er mir die Duschen gezeigt (die auf meiner Etage funktioniert wohl nur halb, was auch immer das heissen mag) und die Waschmaschinen. Ausserdem gibt es wohl kabelloses Internet fuer umsonst, da bin ich ja nachher mal sehr gespannt drauf. In meinen Zimmer sind jedenfalls noch zwei andere Leute (einer davon schlief um halb 12 noch) und es war auch ziemlich voll geruempelt, aber sah trotzdem ganz nett aus.
Dann hat Bill mich gefragt, ob ich heute noch zu Bunac will und weil ich meinte ja, eigentlich jetzt gleich hat er mich gebeten zwei riesen Postsaecke mitzunehmen, er wuerde mir dafuer auch ein Taxi bezahlen - gesagt, getan und so bin ich nun gerade zum ersten Mal mit einem Londoner Taxi gefahren, sehr spannend.
Irgendwie bin ich aber gerade ganz schoen kaputt, deshalb werde ich jetzt erst mal die neuen Jobangebote hier checken, dann nochmal die auf der einen Internetseite und mir dann was zu essen holen und dann mal weitersehen...
Das Bunac-Hostel ist ausserdem sehr zentral gelegen, eine Querstrasse neben der Oxford Street ungefaehr, vielleicht gehe ich dann einfach heute oder auf jeden Fall morgen da ein bisschen hoch und runter, eventuell sucht ja doch noch ein Starbucks oder so einen Mitarbeiter.
Also schoenen Freitag euch allen und vielleicht auch schonmal ein schoenes Wochenende, falls das mit dem kabellosen Internet doch nicht geht, joni

Donnerstag, 24. Januar 2008

+44 7942 632425

Also gestern wurde dann doch noch ein richtig verrueckter Tag. Als erstes bin ich dann zu diesem Recruitment Center gegangen, wo ich gedacht haette, dass es da gleich noch ein Vorstellungsgespraech gibt oder sowas in die Richtung, aber da sass nur eine Frau mit italienischem Akzent in einem kleinen Kabuff, hat meinen Lebenslauf genommen und raufgeschrieben, dass ich einen Vollzeitjob will ("Wir melden uns, falls wir was fuer sie haben"). Danach habe ich dann endlich ein Handy gekauft (doch, doch, das ist schon wichtig, erstmal jetzt um fuer die Bewerbungen erreichbar zu sein und dann spaeter um das mit den Wohnungen zu managen), aber die Inbetriebnahme dessen war extrem kompliziert (eine Karte aktivieren, die andere ganz umstaendlich aufladen und vor allem durfte ich feststellen, dass beide Steckdosen im Hostelzimmer nicht funktionieren!), aber nach einer ganzen Weile habe ich es dann doch geschafft und sogar schon meine Nummer herausgefunden :-) Ich habe dann auch gleich versucht, mich fuer einen Kellnerjob zu bewerben aber da stand auf dem Bunaczettel die falsche Telefonnummer, denn ich bin bei einer anderen Filiale des Restaurants rausgekommen und sie konnten mir nicht weiterhelfen.
Leicht gefrustet bin ich also nochmal zu Bunac und habe nochmal ein paar Bewerbungen losgeschickt und Anna gemailt. Der Rueckweg dann wurde schrecklich, meine Ubahn blieb im Bahnhof stehen, weil weiter vorne auf der Strecke eine liegengeblieben war. Ich wartete fast eine halbe Stunde und lies mir dann von einer recht netten Ubahn-Mitarbeiterin beschreiben wie ich am besten mit dem Bus nach Hause komme. In der Naehe vom Hostel habe ich mir dann wirklich superlecker Fish&Chips geholt und musste am Ende sogar ein paar Pommes uebrig lassen, weil ich so voll war. Im Hostel gabs dann nachts auch nochmal ein paar Probleme, weil jetzt wirklich 8 Leute im Zimmer sind, aber die Bettenverteilung total chaotisch ist und im Endeffekt ein junges amerikanisches Paerchen dann zusammen in einem Bett geschlafen hat, weil jemand anders in einem ihrer Betten lag und das Maedchen das dann auf keinen Fall mehr benutzen wollte... Wenigstens war der Grieche heute nicht mehr so laut!

Heute frueh dann also wieder hierher ins Buero und ich musste erstmal traurig feststellen, dass mir keiner auf eine Bewerbung geantwortet hatte. Also habe ich mir eine riesige Internetseite mit Stellenangeboten vorgenommen und mich da beworben und dann kamen langsam auch ein paar Antworten auf die Bewerbungen von gestern (manche suchen nicht mehr, manche brauchen nur noch Teilzeit, ein Restaurant wird bis Mitte Februar umgebaut) und bei einem Angebot sollte ich schnell anrufen. Gesagt, getan und auf einmal hatte ich mein erstes Vorstellungsgespraech. Von da bin ich gerade zurueck. Es geht um einen Job als Kuechenhilfe und ich denke ich habe mich ganz gut geschlagen. Sie haben wohl heute noch 5 andere Kandidaten und wollen sie dann nochmal melden, mal sehen was draus wird.
Jetzt verschicke ich wohl noch ein paar Bewerbungen, fahre dann ins Hostel und bereite meine Sachen fuer den Umzug morgen ins Bunac-Hostel vor, da soll es ja dann nur 3er oder 4er Zimmer geben, also bin ich mal gespannt... Bis dann also, jona

Mittwoch, 23. Januar 2008

Recruitment Center

Nach einem leckeren Muffin-Mittagessen habe ich dann gestern auch noch die ersten Lebenslaeufe losgeschickt, allerdings verliess mich irgendwie schnell der Mut mit den ganzen Amerikanern und Kanadiern um mich herum, schliesslich koennen die ja alles viel besser Englisch usw. aber ein paar nette Mails von Anna haben mich dann wieder aufgemuntert und ich habe mir eine grosse Liste mit Stellen vorgenommen fuer die ich mich heute bewerbe.
Abends habe ich dann in einem anderen Handyladen herausgefunden, dass ich mit ein paar Tricks doch schon jetzt diese guenstige internationale Prepaid-Karte bekommen kann und darum werde ich mich nachher nochmal kuemmern und mir dann wohl endlich ein Handy kaufen. Es sieht dann halt so aus, dass ich ein billiges Handy brauche (10-15 Pfund) eine Prepaidkarte von irgendeinem Netzwerk (muss ich dann nochmal mit mindestens 10 Pfund aufladen) und dann diese billige Prepaidkarte (fuer 5 Pfund + 10 Pfund aufladen), weil sie die nicht einzeln verkaufen. Also werde ich wohl gut 60 Pfund investieren muessen, aber es sollte sich im Endeffekt trotzdem auszahlen...
Im Hostel habe ich dann bestimmt eine gute halbe Stunde mit den zwei Neuseelaendern gesprochen. Erst ueber die Jobsuche, dann ueber Europa und dann ueber Ingenieure in Europa und Papa in China :-) Ein sehr netter Abend also... problematisch wurde es erst spaeter, als es einen neuen Mitbewohner gab. Ich hatte eigentlich schon geschlafen, aber wurde wach als er kam, bin dann nochmal eingeschlafen und war dann von ca. 1-4 wach, weil der so unglaublich laut, ungleichmaessig und wirklich ekelhaft geschnarcht hat. Um 4 hat er dann aufgehoert und ich konnte noch ein bisschen schlafen. Heute morgen habe ich dann rausgefunden, dass er Grieche ist und hier Philosphie fuer mindestens 2 Jahre studieren will - mal sehen, wie das weitergeht...
Jetzt bin ich also wieder bei Bunac, habe schon wieder ein paar Bewerbungen losgeschickt und will jetzt gleich los zu einem Recruitment Center von einer Cafe-Kette. Ich denke nicht, dass die mich nehmen werden, aber morgen will ich zum Bagel-Center und da kann es ja nicht schaden, schonmal zu wissen, was einen da so erwartet. Danach gucke ich da dann nochmal nach einem Handy und fuer abends habe ich mir vorgenommen, mir mal Fish&Chips zu leisten.
Bis demnaechst also, jonabona

Dienstag, 22. Januar 2008

CV

Bei der Bank lief dann gestern alles wie geschmiert, mein Konto wurde eroeffnet, in 7 Werktagen kann ich mir die Karten abholen (denn aus irgendeinem Grund sind es 2 Konten) und dazu bekomme ich noch lauter kostenlose Sonderangebote, wie Kinoermaessigungen, Handyversicherungen, 1/3 weniger fuer Bahnfahren bezahlen usw. Das Konto kostet zwar 6 Pfund pro Monat aber das ist hier wohl so ueblich, zumindest bei den Auslaenderkonten und sollte ja auch kein Problem sein.
Anders sah es dann mit der Handykarte aus. Ich brauche naemlich wirklich auch ein neues Handy obwohl mir ja bei Saturn versichert wurde, das ich mit einem ohne Sim-Lock hier keine Probleme haette. Es gibt aber sehr billige und vor allem auch einen extrem billigen Anbieter bei dem Telefonate nach Deutschland nur 7 Pennies kosten wuerden (die in England aber 15 - normal ist da aber 35 oder so), allerdings brauche ich dafuer meine Bankkarte, sodass ich gerade schwer am nachdenken bin, ob ich darauf noch warte...
Zum Abendbrot habe ich mir ein paar Pancakes gekauft :-) Naja, das mit dem Essen wird wohl wirklich schwer, bis ich einen Job+Wohnung habe. Das Hostelzimmer war dann abends komplett gefuellt: 4 koreanische Kinder (8-12 Jahre) die kein Wort Englisch sprachen, ein Anfang 30-er Paar aus Neuseeland (beide Ingenieure, sehr nett und sie ist auch bei Bunac) und ein Amerikaner (Jason, bisschen aelter als ich). Alle ausser der Koreanern gingen frueh zu bett (schon vor 8), die rannten dann auf einmal alle 4 raus in ein anderes Zimmer und so schliefen wir in Ruhe zu viert. Also eigentlich immer noch ganz nett und Probleme mit Dusche oder Bad hatte ich auch noch nicht.
Das Fruehstueck heute frueh war auch wieder ganz nett und ich habe mich wieder reichlich an Cornflakes satt gegessen. Danach die Oystercard aufgeladen und jetzt sitze ich schon eine Weile bei Bunac, habe gerade meinen Lebenslauf ueberarbeitet und von einer Mitarbeiterin checken lassen und will den jetzt an ein paar Jobs rausschicken, bevor ich mir was zu essen suchen gehe.
Danke fuer die Internetseite Suse, vielleicht versuche ich es wirklich mal in einem Cafe oder so, habe dafuer hier gestern auch noch eine Liste bekommen. Ansonsten scheints hier aber auch ganz gut zu gehen und heute ist es nicht mal halb so voll wie gestern.
Vielleicht gibts also bald ein paar Bilder, die ich dann aber auch erstmal noch schiessen muesste :-) Schoenen chorfreien Dienstag noch, joni

Montag, 21. Januar 2008

Bunac

Die Nacht war dann doch um einiges angenehmer als ich gedacht haette, denn als ich wieder in mein Zimmer kam, war noch immer keiner da und das sollte sich auch nicht mehr aendern. Also habe ich mir erstmal noch ein paar Zettel durchgelesen und nochmal ins Bunac-Handbuch geschaut, bin dann in aller Ruhe duschen gegangen (wenigstens sind Dusche und Toiletten schoen sauber) und habe dann im Zimmer noch mein Buch weitergelesen, bis ich dann gegen halb 9 das Licht ausgemacht habe und wenn auch mit ein paar Unterbrechungen bis heute frueh durchgeschlafen habe. Aufgewacht bin ich vom Handy-Wecker und war immer noch alleine im grossen 8er-Zimmer und ich haette nichts dagegen wenn das so bleibt.
Das kostenlose Fruehstueck war auch ganz okay und ich habe mich mit Cornflakes bis obenhin vollgestopft, dann noch schnell am Bahnhof die OysterCard gekauft (sowas wie eine aufladbare Handykarte, nur fuer Ubahn/Bus/... und die Fahrten kosten dann nur die Haelfte) und dann zu Bunac gefahren.
Bei der Einfuehrung waren wir doch so ca. 15-20 Leute. Die meisten Amerikaner, ein paar Kanadier und ausser mir als einziger Europaer noch ein asiatischer Norweger. Erfahren habe ich in den 2 Stunden kaum was Neues, sonder groestenteils nochmal das aus dem Handbuch. Danach habe ich ein kurzen Blick auf Job- und Wohnungsangebote geworfen und habe mir erstmal wieder ein paar Broetchen und Trinken als Mittag geholt.
Jetzt muss ich gleich los zur Bank, wo ich mir einen Termin zur Kontoeroeffnung habe geben lassen, dann will ich mir noch eine Handykarte holen (wahrscheinlich brauche ich doch noch ein neues Handy dazu) und dann meinen Koffer/Rucksack ein bisschen umpacken um sie fuer die naechsten Tage leichter zu machen.
Wenigstens gibts hier bei Bunac umsonst Internet, also hoffe ich, dass ich da immer mal zwischen den vielen Amis rankann um hier was zu schreiben. Trotzdem hoffe ich immernoch auf einen kostenlosen wireless-Zugang irgendwo, damit ich auch mit dem Laptop rankann, um ein paar Bilder zu schicken.

Suse hats ja auch schon geschafft, einen Kommentar zu schreiben. An alle anderen (wie Papa): Einfach auf Kommentar klicken und dann sollte sich auf der Seite danach alles von alleine erklaeren. Schoenen Montag also noch, joni

Sonntag, 20. Januar 2008

gut angekommen

obwohl es in berlin und in london stark bewoelkt war, war der flug eigentlich ganz angenehm. danach hat auch alles ganz gut geklappt und ich habe mir schnell ein busticket in die stadt gekauft, die fahrt dauerte dann nochmal 90minuten und weil es trotzdem noch relativ frueh war, bin ich von der victoria station zum hostel nahe london bridge mit dem ganzen gepaeck gelaufen (vorbei an westminster abbey, big ben, ...).
dort angekommen war ich ganz schoen erschoepft und habe mich erstmal ausgeruht bevor ich dann jetzt gerade nochmal ne runde zum tower gedreht habe. ausserdem habe ich mir ausnahmsweise ein abendbrot bei einem billigen kfc-abklatsch erlaubt. das hostel ist solala, ich bin in einem 8er zimmer, war vorhin da aber noch alleine drin, mal schaun, wie es jetzt aussieht. anscheinend gibts fuer zwei 8er zimmer auch nur eine dusche, aber auch das untersuche ich gleich nochmal genauer... umsonst internet gibts leider doch nicht, deshalb weiss ich nicht, wie es in den naechsten tagen so aussieht.
morgen frueh geht es dann also zur einfuehrungsveranstaltung bei bunac, da kann ich ja auch nochmal danach fragen. ansonsten war der tag heute ganz schoen komisch, weil ich ja nichts zu tun hatte - aber alleine eine stadt anschaun ist auch merkwuerdig, da haette mir gabi wohl noch ein paar tipps geben sollen. deshalb hoffe ich, dass ab morgen alles etwas geplanter ist.
schoenen tatort euch allen und hoffentlich bis bald, joni

Samstag, 19. Januar 2008

Henkersmahlzeit


Alle Sachen sind soweit gepackt, morgen früh wird vom PC noch ein bisschen Musik auf den Laptop gespielt, und bevor es gleich noch einen abschließenden James Bond zum Einschlafen gibt, steht jetzt erstmal die Henkersmahlzeit auf dem Programm: Lecker selbstbemalte Gummitiere :-)
Morgen früh dann also heißt es um 10.30 Abschied nehmen...

Freitag, 18. Januar 2008

Test


hier jetzt also mal ein erster test-eintrag mit bild...