Sonntag, 24. Oktober 2010

Wivenhoe

Zirkeltraining war nach zwei Mal Training und dem Spiel in den Tagen davor dieses Mal nochmal wesentlich anstrengender, weil die Beine eben schon von Anfang an schwer waren, trotzdem natürlich ein absolutes Muss, wenn man eh schon leicht erkältet ist, wie von zuhause schon vollkommen richtig angemerkt wurde!
Freitag früh stand dann ja erst wieder der Statistikkurs an, bei dem es diesmal noch immer recht simpel um Standardabweichung und Varianz ging und nach einer kurzen Frühstücks/Mittag- und Lesepause fand der Osteuropakurs dann wie gehabt wieder zu zweit statt und so wird es wirklich auch bleiben. Diesmal merkte man dann aber schon gleich, dass es etwas härter werden dürfte, als die anderen Kurse, denn nach zwei, drei einleitenden Sätzen kam gleich mal "Jonathan, erklären sie doch mal, wie war das denn mit...", aber gerade deshalb eben hochinteressant und spannend - und wann wird man schon nochmal einen Kurs zu zweit haben? Abends gabs dann hier in der Wohnung eine kleine Party mit ca. 20+ Leute in der hoffnungsvoll überfüllten Küche. Ich bin ein bisschen Ruhe suchend wie gewohnt nach oben zu Adam ausgewichen und als wir gegen Mitternacht runterkamen, um nochmal die Lage zu checken, war neben Maria und Nilufar die schon aufräumten nur noch ein Junge aus dem Kosovo dar, der dann bis ca. 3 noch eine leicht merkwürdige Diskussion nach der anderen begann und uns beispielsweise über die Gastarbeiter in Deutschland und Merkels Multi-Kulti-Äußerungen aufklärte. Bisschen anstrengender Zeitgenosse also...
Samstag wurde dann auch glatt nur gechillt. Bibliotheks- und Tescobesuch, Pizza und am Abend kam noch eine Deutsche vorbei, die Adam und ich bei einer Willkommensveranstaltung kennengelernt hatten und zusammen mit Adams amerikanischem Mitbewohner Tom wurde wieder (diesmal allerdings wesentlich interessanter und sympathischer) bis kurz nach 3 gequatscht. Heute hieß es dann trotzdem früh aufstehen, da ich mit Nilufar nach Wivenhoe fahren wollte. Der Bus um halb 11 wurde allerdings knapp verpasst und so sind wir hinzu gelaufen und zurück dann gefahren. Während Colchester also eine richtige Stadt und bis auf die Shoppingzone eher unschön ist, ist Wivenhoe mehr ein richiges Dorf mit zwei Hauptstraßen und wesentlich schickeren Häuschen, indem schon die etwas gehobenere Gesellschaft und wohl auch viele Profs usw leben. Viel zu sehen gibts also nicht (Highlight aber die plötzlich einsetzende Flut, die mal eben auch Häuser und Autos leicht unter Wasser setzt), dafür aber leckere Fish&Chips und mal was anderes als nur Studenten. Wieder hier angekommen wurde noch das erste Mal erfolgreich eine weiße Wäscheladung gestartet und dann mit Adam Nudelabendbrot genossen.
Morgen dann also wieder Training in der kleinen Gruppe und die eher langweilige EU-Vorlesung und sicherlich auch schonmal ein bisschen für den Rest der Woche vorlesen, denn das Lesevolumen nimmt momentan eher noch zu. Schönen Abend also noch und tschüssing!



1 Kommentar:

Unknown hat gesagt…

schips & fisch...nice